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Ein Blick auf Porto per Video 

Dieses Video habe ich im März letzten Jahres in Porto aufgenommen.

Schöne Reiseziele gibt es viele, Porto gehört unbedingt dazu!

Porto ist eine der ältesten Städte des Landes und deswegen ist das Strassenbild verwinkelt und malerisch. Es ist ein einzigartiges Erlebnis, durch die Straβen zu schlendern und ihr Pulsieren zu fühlen. Fahren Sie mit der Strassenbahn bis zur Mündung des Flusses Douro und genieβen Sie die wunderschönen Strände und Terrassencafés, besichtigen Sie erstaunliche Kirchen und Monumente und bewundern Sie die nonkonforme Modernität der neuen zeitgenössischen Gebäuden, von Architekten wie Siza Vieira, Souto de Moura oder Rem Koolhaas.

Machen Sie sich auf eine mittelalterliche Reise durch das historische Zentrum und besichtigen Sie dabei die Kathedrale oder din Clérigos-Turm. Setzen Sie Ihren Weg fort mit der Straβenbahn oder zu Fuβ runter zum Ufer and geniessen Sie eine Bootsfahrt auf dem Fluss Douro in einem der berühmten Portweinholzboote, die man “Rabelos” nennt. Bewundern Sie die sechs Brücken der Stadt, besuchen Sie die Portweinkeller und probieren Sie diesen typischen Wein in einer gastfreundlichen und edlen Atmosphäre.

Mehr Informationen auf unserem Blogbeitrag Porto.

Ein Unikat der britischen Hauptstadt: Das Savoy in London. Foto: Savoy

Das Savoy in London ist in vieler Hinsicht einzigartig – doch das Außergewöhnlichste trägt sich genau genommen vor dem Haupteingang des Hotels zu, nicht im Gebäude selbst: Der Savoy Court, eine Stichstraße der Londoner Straße Strand, ist die einzige Straße im Vereinigten Königreich, in der auf der rechten Seite gefahren wird. Eine Hommage an César Ritz, jenen legendären Hotelier aus der rechts fahrenden Schweiz, der auch das Savoy mit aufgebaut hat? Keineswegs – sondern purer Pragmatismus: Eingeführt wurde diese für Großbritannien seit jeher ungewöhnliche Fahrpraxis vor langer Zeit, damit die rechts im Taxi sitzenden Fahrer vor dem rechts liegenden Hoteleingang ihren Fahrgästen einfacher zum Fußweg hin die Tür öffnen konnten. So viel Service muss sein.

Als es 1889 eröffnet wurde, galt das Savoy als erstes Luxushotel Londons. Es war in vieler Hinsicht wegweisend: Als erstes Hotel der Britischen Inseln wurde es vollständig elektrisch beleuchtet. Es verfügte auch über die ersten elektrischen Aufzüge des Landes und in den Zimmern gab es – für die damalige Zeit durchaus ungewöhnlich – heißes und kaltes Wasser im Bad. Und überhaupt gab es Zimmer mit Bad – auch dies war Ende des 19. Jahrhunderts in Hotels nicht gerade üblich.

Die Nachfrage war groß: Bereits 1904 wurde das Hotel zur Straße Strand hin massiv erweitert. Der bis heute an vielen Stellen sichtbare Art-déco-Stil hielt Einzug. Das Savoy blieb über Jahre Vorreiter in der internationalen Hotellerie. Der 24-Stunden-Zimmerservice, Zimmer mit Klimaanlage, der Pauschalpreis, der alle Extras beinhaltet – all dies soll im Laufe der Zeit hier erfunden worden sein. César Ritz entwickelte im Savoy zudem eine bis heute in guten Restaurants beliebte Praxis: Die besten Tische belegte er dauerhaft mit »Reserviert«-Kärtchen – sollte ein berühmter Gast kommen, so konnte er diesem stets einen der schönsten Tische anbieten und war sich damit der Gunst der feinen Londoner Gesellschaft sicher.

Und die kam zuhauf: Schauspieler, Politiker, Musiker jeglicher Stilrichtung gaben sich im Savoy die Klinke in die Hand. Manchen wurde sogar eine besondere Ehre zuteil: Der französische Koch Auguste Escoffier, so die Legende, habe hier 1892 für die Sängerin Nellie Melba ein besonderes Dessert kreiert: den Pfirsich Melba, jenen halben Pfirsich auf Vanilleeis, Sahne und Himbeerpüree, der noch heute auf den Speisekarten der Welt zu finden ist.

Für 220 Millionen Pfund (rund 270 Millionen Euro) wurde das Savoy, das inzwischen zur Fairmont-Gruppe gehört, von 2007 an grundlegend saniert. Ende 2010 öffnete es wieder – und ist seitdem unter Prominenten wieder so beliebt wie in seinen Anfangsjahren. Die Taxi-Regel hat man auch danach nicht geändert – Tradition ist eben wichtiger denn je.

Dieser Text ist entnommen aus dem Buch “Hotelgeschichte(n) weltweit” von Michael Pohl. Erschienen im Conbook-Verlag (ISBN 978-3943176469).

IMG_Rundreise-Sri-Lanka-Blog (c)Reisecockpit

Rundreise Sri Lanka Blog – Teil 1

Mitten in der Rechtskurve tauchte der weiße Überlandbus auf unserer Straßenseite auf. Viel Platz
hatten wir nicht zum ausweichen, da gleichzeitig das rote TucTuc neben uns losfuhr. Lucky, unser
Fahrer, trat das Gaspedal durch und ging gleichzeitig auf die Hupe. Die Vollbremsung des TucTucs
gab uns den nötigen Meter Raum, um gerade noch rechtzeitig dem Bus auszuweichen.

In unserem Rundreise Sri Lanka Blog – Teil 1 geht’s gleich voll zur Sache:

“Thats Sri Lanka”, meinte Lucky trocken, für den solche Manöver offensichtlich zum Alltag gehören auf Sri Lankas Straßen. Mein Adrenalinspiegel dagegen war bis zum Anschlag hochgepusht worden. “The buses are the kings of the road” meinte er noch erklärend – gleich nach den LKW’s. Die roten Überlandbusse sind die des öffentlichen Verkehrs und die in weißer Farbe von privaten Firmen. Der “königliche” Fahrstil ist ihnen jedoch gemeinsam.

IMG_Rundreise Sri Lanka

Reisfelder in Sri Lanka © Reisecockpit

Tag 1 unserer Rundreise durch Sri Lanka. Ich war froh, dass wir keinen Mietwagen genommen hatten. Neben dem ungewohnten Linksverkehr, sollte man zunächst aufmerksam die Umgangsformen im Strassenverkehr studieren, bevor man sich selbst ans Steuer wagt. So lernt man, wie alles zusammenspielt, wer wem ausweicht und was für eine Rolle Tiere auf der Strasse spielen. Gut, Elefanten haben wir – wohl zum Glück – unterwegs nicht vor der Motorhaube gehabt. Es gibt aber sogenannte Passagen -Wanderwege von Elefanten – wo dies vorkommen kann. Ein Cebu, das gemächlich in einem Dorf über die Straße trottet, tut es aber auch. Da versteht man, warum die Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften auf 40 kmh und auf Landstrassen auf 70 kmh limitiert ist . Entsprechend schnell kommt man im Land voran und kann sich Land und Leute , mit relativer Muße, aus dem Wagen heraus anschauen. Die vielen Reisfelder hatte ich nicht so sehr erwartet und die üppige tropische Vegetation, besonders im Westen und Südwesten des Landes ist eine Augenweide. Nun, wir befinden uns knapp unterhalb des Äquators.

Und da kommt sie bereits in Sicht: Die Elefanten – Aufzugsstation, in der elternlose Elefanten aufgezogen werden und ein neues Heim finden. Elefanten sind Wildtiere in Sri Lanka, die mancher Dorfgemeinschaft Kopfzerbrechen bereiten. Nicht immer läuft das Miteinander störungsfrei ab.

IMG_ Rundreise Sri Lanka

Elefanten – Waisenhaus in  Pinnawalla  © Reisecockpit

Die Elefantenaufzugsstation ist der erste Höhepunkt unserer Rundreise. Im nahe gelegenen Fluß badet die Herde 2 x täglich zu festgelegten Zeiten, weshalb die Reiseleiter auf dem Weg dorthin mmer auf die Uhr schauen, um rechtzeitig dort anzukommen. Wir hatten diesbezüglich Pech. Obwohl wir pünktlich vor Ort waren: Ausfall der Badezeremonie wegen Hochwassers. Es hatte in den vorangegangen Tagen reichlich geregnet. Nun, interessant war es trotzdem und natürlich statteten wir dem Souvenirshop einen Besuch ab.

IMG_ Rundreise Sri Lanka

Das wird einmal ein Notizbuch © Reisecockpit

Dort werden Papierprodukte aus Elefantendung hergestellt und an den Touristen gebracht. Wir haben
zugeschlagen. Schließlich wollten wir einen derartigen ökologisch orientierten Verkaufsansatz unterstützen. Und es sind sehr originelle Mitbringsel! Noch schnell eine Kokosnuss aufgeschlagen und die erfrischende Milch getrunken. Bevor es weiter geht auf unserer Rundreise. Fortsetzung folgt..

P.S. ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass es den Begriff “Tuc-Tuc” (oder Tuk-Tuk) offiziell in Sri Lanka nicht gibt. Dort werden die dreirädrigen Fortbewegungsmittel “Three Wheeler” genannt. Nun, die asienreisenden Touristen haben dann, aus Thailand kommend, wohl diesen Begriff in die touristischen Umgangssprache in Sri Lanka integriert. Globalisierung.

Hier gehts zu unserem Reiseangebot Sri Lanka

IMG_Porto

Porto – Reiseblog. Porto eine angenehme Überraschung.

Mein Besuch in Porto im März 2013 war die Motivation, um diesen Reiseblog über Porto zu schreiben.

Die Stadt hat mich mit sofort mit ihrer Vielfalt fasziniert.

Porto vereint wohltuend Modernität mit Tradition.

Erste Überraschung bei Ankunft: der moderne Airport, der zur Fußball Europameisterschaft 2004 modernisiert wurde.
Schick, schick und technisch up to date, oder an welchem deutschen Flughafen gibt es zum Beispiel eine Installation mit den handelsüblichen Anschlusskabeln, an der man sein Handy aufladen kann? Kostenlos versteht sich.

Zweite Überraschung: Die Stadt Porto besteht aus zwei Stadtteilen, die charmant mit einer architektonisch interessanten Brücke verbunden sind. Diese sieht nicht ohne Grund ein wenig wie der umgekippte Eiffelturm aus. Hat doch ein Schüler des Monsieur Eiffel seine Finger bei Entwurf und Bau im Spiel gehabt.
Und so findet der Besucher eine charmante und quirlige Altstadt mit interessanter Architektur und reichlich geschichtlichem Hintergrund auf der einen Seite und auf der anderen Seite des Flusses Douro  den Ortsteil Gaia – den geschäftliche, moderneren Stadtteil. OK, es gibt auch noch eine ganz normale und eher nicht so schöne Autobahnbrücke, die über den Douro führt. Aber das lassen wir hier mal weg.

IMG_Porto_Atlantikküste

Blick vom Novotel im Stadtteil Gaia auf die Flussmündung des Douro  © Reisemike

Dritte Überraschung: neben dem Fluß Douro, an dem man herrlich flanieren kann, gibt es ausladende Strände, die im Sommer zum Brandungsbaden einladen. Atlantikküste halt.

IMG_Praia do Norte_Porto

Praia do Norte im März © Reisemike

 

Dazu kommen die netten, zuvorkommenden Einwohner, sowie  eine Gastronomie, die keine Wünsche offen lässt und für jeden Geldbeutel etwas bietet. Na, und insbesondere die Damen werden die Einkaufsmöglichkeiten zu schätzen wissen. Natürlich ist da noch der Portwein und Wein, den man in den namhaften Kellereien verkosten kann.

IMG_Handarbeiten aus Porto

Shopping Tipp: Exklusive Häkelarbeiten

Freunde des “Kaffee und Kuchen Kults”  kommen in typischen Kaffeehäusern, hier Confeiterias genannt, voll auf ihre Kosten!

 

IMG_Kaffeehaus_Porto

Kaffee und Kuchen mit Tradition © Reisemike

Natürlich darf eine Verkostung des berühmten Portweins bei einem Besuch in Porto nicht fehlen. Meine Lieblingsmarke habe ich dabei auch getroffen. Sehr edel:

 

IMG_Weinprobe Churchills

Edle (Port)-Weinprobe bei Churchills © Reisemike

Viele kleinere Boutiquen heben sich mit ihrem Angebot wohltuend von den großen Ketten bei uns zu Hause ab und haben durchweg eine sehr serviceorientierte und freundliche Bedienung. Da macht es wieder Spaß zu shoppen! Insbesondere die Kreationen der portugiesischen Designer können sich sehen lassen.

IMG_Boutique in Porto

Boutiquen bieten Spaß beim Shopping in Porto © Reisemike

Nightlife? Gibt es reichlich und für jeden Geschmack. So richtig los geht es meist ab 22.30 Uhr!
Sehen und gesehen werden zum Beispiel in der Casal Lounge in der Avenida dos Aliados, 42/54.

Also, ich habe auf jeden Fall den Entschluss gefasst: In Porto war ich nicht zum letzten Mal!

Hier unseren Videoclip Porto ansehen.

Weitere Informationen auf der offiziellen Webseite Porto| Porto und Nordportugal.

Erleben Sie die Vielfalt Sri Lankas

Sri Lanka bietet neben tropischen Stränden eine grandiose landschaftliche Vielfalt, ein reiches kulturelles Erbe, beste Bedingungen für zahlreiche Sportarten und einen bunten Festkalender. Ein weiterer Pluspunkt: Die Entfernungen sind auf der Insel, die gerade einmal so groß wie Bayern ist, erfreulich gering.

Vormittags auf den Wellen tanzen und in der Abenddämmerung die grünen Matten der Berge bestaunen – Sri Lanka bietet ein buntes Potpourri der Urlaubsmöglichkeiten auf kleinstem Raum. Herrliche Strände gibt es in Hülle und Fülle, die “Perle im Indischen Ozean” hat aber auch Aktivurlaubern viel zu bieten: Kulturliebhaber können uralte Tempelstädte erkunden, Gesundheitsurlauber lassen sich ayurvedisch verwöhnen, und auch Taucher, Kite-Surfer oder Wanderer finden ihr Paradies. Einzigartig ist die landschaftliche Vielfalt der Insel – so kann man ein spektakuläres Bergland mit Regenwäldern, Teebergen und Wasserfällen erwandern, Elefanten, Leoparden oder Krokodile in Nationalparks oder Delfine und Wale vor der Küste beobachten oder sich auf Lagunen und Flüssen durch Mangrovenwälder treiben lassen. Sehen Sie auch unser Reiseangebot Private Rundreise und Badeaufenthalt!

In Sri Lanka mischten sich über die Jahrhunderte Völker und Religionen. Singhalesen und Tamilen, die beiden Hauptethnien, wanderten aus Indien ein. Muslimische Einwanderer kamen wie Malaien und Chinesen als Händler. Portugiesen und Briten brachten Kaffern aus Afrika mit und europäische Siedler heirateten einheimische Frauen und begründeten die Volksgruppe der Burgher. Ein faszinierender Mix der Kulturen. Und welcher Ethnie die Menschen auch angehören – alle heißen Besucher auf der Insel mit einem warmen Lächeln willkommen.

Text:  © Botschaft von Sri Lanka